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Warum Eigenknochen zum Aufbau der Kiefer Implantat

Leider erzeugen Zahnverluste fast immer ein mehr oder weniger großes Defizit des Volumens der Kieferkammverhältnisse. Verantwortlich sind zuvor abgelaufene Reduktionen der Zahnfächer, die Heilungsvorgänge und doch ein gewisser Zeitraum der Abheilung, der eine Nichtbelastung der knöchernen Strukturen beinhaltet.

Aus dem Integrationsmodus ist ersichtlich, dass sowohl das Knochenlager, als auch ein notwendiges Aufbaumaterial Leistungen der Knochenbildung erbringen müssen, die letztendlich eine biologisch einwandfreie Implantatumgebung erzielen sollen. Dies kann nur zufriedenstellend mit Patienten eigenem Knochen gelingen. Sog. Knochenerstzmaterialien sind selbst nicht in der Lage Knochenbildungsvermögen zu generierten und sind abhängig vom Einbau der Lagerleistung, was aber streckenmäßig limitiert ist.

Deshalb bin ich seit jeher ein strenger Verfechter der Aufbaumaßnahmen mit autologen Knochen des Patienten.

Die Mundhöhle bietet an mehreren Stellen auf unkomplizierte Weise Entnahmemöglichkeiten, die neben der Gewinnung durch die Implantatbettpräparation, ein doch beachtliches Knochenvolumen für das Aufbauvorhaben erzielen. Sollten doch größere Volumen fehlen, bin ich in der Lage unter stationären Bedingungen in meiner Belegklinik des KH des III. Ordens in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Leiter der Orthopädischen Chirurgie einen adäquaten Transfer von Knochenmaterial aus der vorderen Hüftschaufel in die Mundhöhle unter Vollnarkose zu bewerkstelligen. Der stationäre Aufenthalt von 3 Tagen und eine moderate Gehbehinderung für 3 – 5 Tage stehen immer noch in einem vertretbaren Verhältnis zum Rekonstruktionsziel in der Mundhöhlensituation.

Warum Eigenknochen zum Aufbau der Kiefer Implantat

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